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GP Großbritannien

GP Großbritannien - Hamilton siegt bei englischem Wetter

2016-07-10 - Robert Baumann     Tags: Mercedes, Rennen, Großbritannien, Formel 1, Grand Prix, Hamilton, Silverstone
Lewis Hamilton hat im Kampf um den Meistertitel in der Formel 1 4 Punkte zu Nico Rosberg aufgeholt, indem er den Großen Preis von Großbritannien gewann.

Der aktuelle Weltmeister konnte seinen vierten Sieg in dieser Saison feiern.

Wie genau der Status im Kampf zwischen Hamilton und Rosberg ist, kann man nicht genau sagen, denn der deutsche Mercedes Pilot, der als Zweiter ins Ziel kam, erhält eine Strafe, weil er verbotene Tipps übers Radio bekam.
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Der Wettkampf auf dem Silverstone Circut fand bei typisch englischem Wetter statt, wodurch wir oft zuschauen konnten, dass die Fahrer den Seitenstreifen aus nächster Nähe bewunderten. Trotz des großen Trubels konnten die ersten fünf Fahrer in der gleichen Reihenfolge über die Ziellinie fahren, wie sie gestartet sind.
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Hamilton war seinen Rivalen überlegen, obwohl er zweimal in Schwierigkeiten kam. Fast ist er mit dem Safety Car zusammengestoßen, später ist er für einen Augenblick aus der nassen Strecke gefallen. Im zweiten Fall hatte er Glück, denn nicht weit hinter ihm landete auch Max Verstappen außerhalb der Fahrbahn.
Der Regen sorgte sowohl für mehr, als auch für weniger Emotionen, denn das Safety Car führte die Staffel beim Start des Rennens an.

Als es vor Ende der fünften Runde die Bahn freimachte, begannen die Fahrer massenweise die Reifen, von Regenreifen auf Übergangsreifen, zu wechseln.
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Später haben die Fahrer auf Slicks gewechselt.

Diesmal kam es nicht zu einer direkten Bataille zwischen den beiden Mercedes Piloten, denn Rosberg fuhr wieder unsicher auf nasser Fahrbahn. Anstatt Hamilton anzugreifen, kämpfte er mit Max Verstappen um den zweiten Platz.

Der Teenager aus dem Stall Red Bull hat eindrucksvoll den Leader der WM-Rangliste von Außen auf schon trocknender Straßenoberfläche überholt. Doch als die Strecke schon komplett trocken war konnte Rosberg seinen Platz zurückerobern.
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Als er endlich wieder auf dem zweiten Platz war, fing einige Runden vor Ende des Rennens das Getriebe von Rosberg an zu schwanken. Rosberg schaffte es trotzdem durchs Ziel zu kommen, ohne seinen Platz zu verlieren, doch die Richter entscheiden jetzt, ob Mercedes nicht gegen die Regeln der Radiokommunikation verstoßen hat, als sie ihm Tipps gegeben haben, wie er mit dem Getriebe fertig werden soll.
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Hinter dem Podium stand der zweite Red Bull Pilot - Daniel Ricciardo. Der Australier wurde Vierter zu fünften Mal in den zehn Rennen, die in dieser Saison bereits ausgetragen wurden.

Die meiste Zeit war Sergio Perez unerwartet auf der vierten Position, der ein paar Plätze gutmachen konnte, weil er mit den Top3, während des Virtual Safety Car, in die Box gefahren ist. Später musste der Force India Fahrer seine Position an Daniel Ricciardo abgeben. Danach ist er noch hinter Kimi Raikkonen gefallen.
Auch Nico Hülkennberg konnte zum Schluss seinen Teamkollegen einholen, doch Perez konnte den sechsten Platz beibehalten, was für ihn ein guter Platz ist.

Hinter dem Force India Duo kam Carlos Sainz Jr im Toro Rosso ins Ziel.

Neunter war Ferrari Pilot - Sebastian Vettel. Durch einen Wechsel des Getriebes erhielt er eine Strafe und startete das Rennen von Platz 11 und schaffte es nicht sich an die Front der Staffel durchzukämpfen.
Vettel ist am meisten durch Unfälle aufgefallen. Er machte eine Pirouette, nachdem er auf Slicks gewechselt hat, später hat er Felipe Masse aus von der Strecke gedrängt und bekam eine Zeitstrafe.

Die 5 Sekunden, die Vettel angerechnet wurden haben aber nichts geändert, denn dem Zehnten, Daniil Kwjat, fehlte noch eine Sekunde um vor den Ferrari Piloten zu kommen.
Auf Punkte konnte noch Fernando Alonso hoffen, doch diese verlor er, als er den spektakulärsten Flug aus der Bahn hinlegte. Obwohl sein McLaren-Honda die Leitplanke berührte, konnte Alonso das Rennen fortsetzten, doch er endete es auf Platz 13.

Außer Vettel bekam noch Jolyon Palmer eine Zeitstrafe, weil er aus dem Pit-Stop mit einem nicht ganz angedrehten Reifen gefahren ist. Der Renault Repräsentant wurde auf der Pit-Lane von seinen Mechanikern zurückgeholt.
Später ist er in die Garage gefahren. Außer ihm haben es Kevin Magnussen, Rio Haryanto, Romain Grosjean, Marcus Ericsson und Pascal Wehrlein nicht ins Ziel geschafft.

Das Virtual Safety Car hat verursacht, dass Wehrlein im Kiesbett steckengeblieben ist.
Formel 1 - Saison 2016 - GP Großbritannien -Rennen

Fahrer
Team
Verlust
1. Lewis Hamilton
Mercedes52 Runden
2. Nico Rosberg
Mercedes
+6,911 sek.
3. Max Verstappen
Red Bull
+8,250 sek.
4. Daniel Ricciardo
Red Bull
+26,211 sek.
5. Kimi Raikkonen
Ferrari
+69,743 sek.
6. Sergio Perez
Force India
+76,941 sek.
7. Nico Hulkenberg
Force India
+77,712 sek.
8. Carlos Sainz Jr
Toro Rosso
+85,858 sek.
9. Sebastian Vettel
Ferrari
+91,654 sek.
10. Daniil Kwiat
Toro Rosso
+92,600 sek.
11. Felipe Massa
Williams
+1 Runde
12. Jenson Button
McLaren-Honda
+1 Runde
13. Fernando Alonso
McLaren-Honda
+1 Runde
14. Valtteri Bottas
Williams
+1 Runde
15. Felipe Nasr
Sauber
+1 Runde
16. Esteban Gutierrez
Haas
+1 Runde
17. Kevin Magnussen
Renault
nicht beendet
. Jolyon Palmer
Renault
nicht beendet
. Rio Haryanto
Manor
nicht beendet
.
Romain Grosjean
Haas
nicht beendet
.
Marcus Ericsson
Sauber
nicht beendet
. Pascal Wehrlein
Manor
nicht beendet


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